19.04.2016

Technische Universität Darmstadt - energy+Home

energy+Home, ein Projekt der TU Darmstadt. Initiiert und geleitet durch Univ. Prof. Dr. Ing. Tichelmann. Zum ersten Mal wurde ein Bestandsgebäude in ein Plusenergiehaus umgewandelt. Bei der Wahl der Leuchten entschied man sich für »wittenberg« Strahler in Niedervoltausführung von mawa design.


Ein Plusenergiehaus mit Niedervoltleuchtmitteln!? Ja – denn energy+Home heißt auch energy+Money. Das Niedervoltleuchtmittel Halostar Pro 35W ist immer noch ein zukunftskompatibles und hocheffizientes Leuchtmittel von Osram mit einem Lichtstrom von 860 Lumen, bei einem weithin als angenehm empfundenen Licht. Vergleicht man die Niedervolt-Variante mit einer LED-Lösung, kommt schnell die Kosten-Nutzen-Frage auf, bei der man zwangsläufig ebenfalls mit dem allgemein bekannten Argument der längeren Lebensdauer einer LED konfrontiert wird. Auch dieser Aspekt wurde in dem Projekt energy+Home ganz genau betrachtet. 
Zum Beispiel werden in einer privaten Küche im Tagesdurchschnitt 1,5 Stunden Licht benötigt. Das bedeutet im Fall der Halostar Pro 35W, mit einer Lebensdauer von 4.000 h, etwa 7,3 Jahre Brenndauer. Möchte man die Energiekosten unseres »wittenberg« Strahlers in LED Ausführung, mit fast identischen Lumenwerten und einer Leistungsaufnahme von 8.4W, mit denen der Niedervoltauführung gegenüberstellen, erhält man in unserem Beispiel mit aktuell durchschnittlichen Strompreis von 27 Cent je Kilowattstunde, einen LED-seitigen Preisvorteil von nur 3,93 € im Jahr. Rechnet man hier noch die NV-Lampe mit einem Anschaffungspreis von 6 € mit rein, erhöht sich der Preisvorteil auf gerade mal 4,75 € im Jahr. Diese Werte sollten dann für den abschließenden Vergleich unbedingt noch um die Anschaffungskosten ergänzt werden, denn die Preise für LED-Leuchten liegen meist deutlich über denen der Niedervolt-Halogen-Ausführungen. Bis sich dieser Unterschied finanziell tatsächlich gerechnet hat, müssen erst viele Jahre vergehen. 
Zukunftsorientiert und kosteneffektiv zu planen, verpflichtet also nicht automatisch nur die neueste Technik einsetzen zu müssen. Die Projektinformationen kann man als Broschüre bei der TU Darmstadt anfordern, oder online anschauen.


Diese Seite druckenDiese Seite per E-Mail sendenDiese Seite im Browser speichernDiese Seite auf Facebook teilenDiese Seite auf Twitter veröffentlichenDiese Seite auf Mister Wong speichernDiese Seite auf Google speichern
© 2020 mawa design | WEEE-Reg.-Nr: DE 945 963 57