Foto: Stefan Günther
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ESMT Berlin (ehemaliges Staatsratsgebäude der DDR)

Moderne Energiespartechnik in über 250 Bestandsleuchten

Das unter Denkmalschutz stehende Staatsratsgebäude wurde in den Jahren 1962 bis 1964 errichtet, um den Staatsrat der DDR zu beherbergen.

Nach zwei Jahren Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde für das ehemalige Staatsratsgebäude mit der Neunutzung durch das ESMT ( European School of Management and Technology) eine neue Ära eingeläutet.

mawa design arbeitete sämtliche Bestandsleuchten des Gebäudes auf und rüstete moderne Energiespartechnik nach. Zentral gesteuerte IT-Technik stellt jetzt eine enorme Erleichterung im Bezug auf den täglichen Gebrauch dar.

Fotografie

Stefan Günther

Leistungsumfang

4 × Kronleuchter mit 8 × 28 W und 1 × 40 W, dimmbar

42 × Voutenleuchten an Treppenlauf und Podestunterseite mit Notlichtfunktion, 2 × 28 W

2 × 10 Langfeldleuchten (Café und Bookshop), 3 × 28 W und 2 Stück Downlight 27 Deckeneinbauleuchte 2-teilig rund, mit Ring aus 6 Lampen je 32 W und 1 zentrierten Downlight 250 W HV-Halogen

400 × quadratische Deckeneinbauleuchten, 620 × 620 mm, 4 × 14 W LL 35 Deckeneinbauleuchten, teilweise Notlichtfunktion, Außenring mit je 6 Lampen 32 W und zentriertes Downlight mit Reflektor und 250 W HV-Halogenlampe

8 × Stabknotenleuchten (Atomium), je über 30 Brennstellen á 40 W

32 × Kronleuchter mit Acrylglasschwertern an Pendelstangen 8 × 28 W, dimmbar

12 × Kronleuchter mit Acrylglasschwertern, 4 × 14W, 1 × 40W Downlight, dimmbar

10 × lineare 2-teilige Deckeneinbauleuchten 3 × 54W mit je 4 Downlights á 250 W HV-Halogen

je Etage 2 × Deckeneinbauleuchten, 3 × 28 W /  T16

7 × Deckenleuchten mit satinierter Glasabdeckung, 2 × 28W

9 × Kronleuchter 8 × 28W und 1 × 40W AGL

1 × Deckeneinbauleuchte mit 12 Einzellampen, Kolbenlampe PAR38 mit je 120 W Punktstrahler

13 × Deckenaufbauleuchten Typ »Limburg«, weiß sowie messing, teilweise mit Notlichtfunktion

21 × Deckeneinbauleuchten aus einzelnen Feuchtraumleuchten, je 36 W

Foto: Stefan Günther
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Im Inneren des Gebäudes befinden sich Büroräume, Sitzungs-, Bankett- und Festsäle, darunter der sogenannte Diplomatensaal im 1. Obergeschoß.

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Das am Schlossplatz 1 in Berlin-Mitte gelegene Gebäude wurde auch für Auszeichnungsveranstaltungen und diplomatische Empfänge genutzt.

Den Stahlbetonskelettbau schmückt eine Fassade aus Sandstein und rotem Granit, darin integriert sind stark beschädigte, ausgebesserte sowie neu angefertigte Teile des Schlossportals, von dessen Balkon am 09.11.1918 Liebknecht die sozialistische Republik ausrief.

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Bundeskanzler Gerhard Schröder nutzte das Staatsratsgebäude von 1999 bis 2001 als provisorisches Bundeskanzleramt.

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Insgesamt wurden über 250 Leuchten aufgearbeitet.

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Altbestandsleuchten wurden mit digital ansteuerbarer it-Tridonic System-Technik ausgestattet.

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Die Demontage und Montage vor Ort fand in Höhen bis zu 12 m statt.

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